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Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized

Foto: Handschuhe

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(C) Uwe Betker

Geschrieben von betker

21. Mai 2013 um 23:59

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Foto: Hanteln

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(C) Uwe Betker

Geschrieben von betker

20. Mai 2013 um 23:59

Foto: Dennis Ronert

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(C) Uwe Betker

Geschrieben von betker

19. Mai 2013 um 23:59

Jean Nicolas Proschek im Circus Maximus

mit 5 Kommentaren

Der Circus Maximus in Rom war mit einer Gesamtlänge von 600 Metern und einer Breite von 140 Metern das größte Veranstaltungsgebäude aller Zeiten. Zur Zeit von Gaius Julius Cäsar hatte es 145.000 Plätze und in der Spätantike soll es bis auf 385.000 Plätze ausgebaut worden sein. Im Circus fanden Zirzensische Spiele statt, also Wagenrennen, Tierhetzen und Gladiatorenkämpfe. Wenn ein Veranstalter von Profiboxkämpfen sich den Namen Circus Maximus gibt, kann man annehmen, dass er sich große Ziele gesteckt hat.
Der Mann hinter Circus Maximus Entertainment heißt Jean Nicolas Proschek oder einfach Nic Proschek, wie er sich gerne nennt. Er wollte ursprünglich am 28.04.2013 seinen Hauptkämpfer, István Szili (17 Kämpfe, 17 Siege, 7 durch KO) um den WBO Intercontinental Titel im Mittelgewicht boxen lassen. Desweiteren sollte die Interims Weltmeisterin der WIBF im Junior Fliegengewicht, Özlem Sahin (15 Kämpfe, 14 Siege, 5 durch KO, 1 Unentschieden), um die Weltmeisterschaft der WIBF und der GBU im Strohgewicht boxen. Ihre Gegnerin sollte keine geringere als die große Ria Ramnarine (22 Kämpfe, 15 Siege, 2 durch KO, 6 Niederlagen, 2 durch KO, 1 Unentschieden) sein. Auch das Vorprogramm hätte sich sehen lassen können. Die Show sollte in einer der modernsten und bestausgestatteten „Event-Locations“ in Zürich stattfinden, nämlich im Aura.
Die Veranstaltung sollte in einem richtig edlen Rahmen stattfinden. Das Aura besteht aus einem, wie man lesen kann, erstklassigen Restaurant, einer Bar und Smoker’s Lounge und einem Eventsaal, der mit einer 360 Grad-Projektionsfläche und einer 3D-Soundanlage ausgestattet ist. Es sollten auch nur maximal 400 bis 500 Zuschauer eingelassen werden. – Soweit die Planung.
Proschek war stolz auf diesen Austragungsort. Er führte sogar Gäste durch das Aura, um sie von seiner Veranstaltung zu überzeugen. Kaum rückte jedoch der Termin näher, häuften sich die Probleme. Nic Proschek, der sich die Dienste der Hauptkämpfer mit Verträgen gesichert hatte, hatte selbst keinen Vertrag mit Aura, und Aura wollte Nic Proschek auch nicht bei sich veranstalten lassen. Proschek dagegen behauptet, eine Vereinbarung mit Aura gehabt zu haben.
Dies ist natürlich möglich. Möglich ist auch, dass Aura von der Vereinbarung abrückte, weil Proschek in der Schweiz keinen besonders guten Ruf hat. Die Staatsanwaltschaft Bern leitete Mitte 2012 ein Verfahren wegen Veruntreuung von Vereinsguthaben ein. Es ging hierbei um 171.491 Franken des Boxclub Basel. Das Verfahren ist wohl noch anhängig.
Wie dem auch sei, Proschek, dem es so wichtig war, Verträge mit den Boxern zu machen, hatte dummerweise den wichtigsten Vertrag nicht abgeschlossen, nämlich den mit dem Hauptgeldgeber. Dann kam er auf die Idee, das Event selber zu stemmen. Er verlegte es kurzerhand nach Basel, also ausgerechnet an den Ort, an dem er nicht ganz so viele Freunde hat. Die Veranstaltung sollte in einem Automuseum stattfinden. Aber dann machte er schließlich Bankrott und die Boxer hatten viel Zeit und Geld umsonst investiert.
In einer Pressemeldung verbreitete Proschek, er hätte für das Zustandekommen der Veranstaltung gekämpft wie ein Löwe. Dem kann man entgegen halten: Hätte er ein wenig früher aufgehört zu kämpfen, hätten die Boxer eine reelle Chance gehabt, noch auf einer anderen Veranstaltung anzutreten. So aber blieben nur Verlierer zurück.
Etwas Gutes hat die Proschek und Circus Maximus Geschichte allerdings. Zum einen hat sich Proschek so nachhaltig diskreditiert, dass er sich wohl weder im Amateur- noch im Profiboxen noch mal wieder blicken lassen kann. Außerdem dürfte ist sein Vertrag mit István Szili abgegolten sein. D. h. Szili findet hoffentlich bald einen neuen fähigen Manager.
Nun stellen wir uns zum Abschluss Jean Nicolas Proschek im Circus Maximus vor. Dann liegt jetzt wohl der unterlegene Gladiator, nämlich Proschek, im Staub. Das Publikum darf nun per Handzeichen über das Leben des Unterlegenen entscheiden. Wohin zeigt also der Daumen? Wir schauen uns um. – - – Alle deuten mit dem Daumen nach unten. Das war‘s.
Das ist natürlich nur ein Scherz. Denn zeigte der gereckte Daumen nach oben, symbolisierte dies das gezückte Schwert und bedeutete Tod. Wurde der Daumen gegen die Faust gepresst, symbolisierte dies, das Schwert kommt zurück in die Scheide.
OK: Lasst die Löwen raus!
© Uwe Betker

Foto: Antonio Manuel

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Antonio Manuel (3)
(C) Uwe Betker

Geschrieben von betker

15. Mai 2013 um 23:59

Foto: Glocke

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glocke
(C) Uwe Betker

Geschrieben von betker

14. Mai 2013 um 23:59

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Foto: Domenic Bösel vs. Harut Sahakyan

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(C) Uwe Betker

Geschrieben von betker

13. Mai 2013 um 23:59

DBV – als Sekte betrachtet

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Die letzte amtliche Bekanntmachung des DBV, Deutscher Boxsport Verband e.V., erinnert mich an das Agieren einer Sekte. Sekten werden geführt von wenigen Personen, die willkürlich und irrational herrschen. Sekten grenzen sich von den Anderen ab. Alle, die nicht Mitglied in der Sekte sind, werden als Feinde betrachtet. In diesem Sinne, so meine ich, kann man auch die amtliche Bekanntmachung des DBV lesen. Dort heißt es nämlich:

„Amtierung von lizenzierten Übungsleitern/Trainern und Teilnahme von Sportlern bei Profiveranstaltungen

Auslegung der aktuell gültigen Wettkampfbestimmung (§ 15, Absatz 6)
Amtierung von lizenzierten Übungsleitern/Trainern und Teilnahme von Sportlern bei Profiveranstaltungen
Aus gegebenem Anlass beriet der geschäftsführende Vorstand des DBV am 11.04.2013 in Kassel die Auslegung des §15, Abs. 6 der aktuell gültigen WB. Nach eingehender Erörterung wurde beschlossen, dass der § 15, Absatz 6 der WB wie folgt verbindlich ausgelegt wird:
Ein lizenzierter Übungsleiter oder Trainer des DBV darf nicht im Rahmen von Profiveranstaltungen außerhalb des Daches der AIBA oder des DBV amtieren. Andernfalls wird seine Lizenz auf Dauer ungültig, und er darf im olympischen Boxsport weder trainieren noch sekundieren.
Gleiches gilt für Sportler, die an Profiveranstaltungen außerhalb des Daches der AIBA oder des DBV teilnehmen. Auch sie können im Bereich des DBV oder der AIBA nie mehr Wettkämpfe bestreiten. Eine Rückkehr zum olympischen Boxsport bleibt weiterhin ausgeschlossen. Zuwiderhandlungen können durch die AIBA oder den DBV mit empfindlichen Geldstrafen und Amtierungssperren geahndet werden.
Jürgen Kyas
DBV-Präsident“
Also der DBV verbietet seinen Trainern die Tätigkeit bei Profiveranstaltungen. Was nichts Neues ist. Bei Zuwiderhandlung wird den Trainern die Lizenz auf Lebenszeit entzogen. Diese drakonische Strafe ist neu. So weit so unverständlich. Explizit ausgenommen sind nämlich die Profiveranstaltungen der AIBA und des DBV. Die eigenen Profiveranstaltungen sind gut und erlaubt, die der anderen Profiverbände sind böse. Das nenne ich die Logik einer Sekte.
Noch aberwitziger wird dieser Beschluss, wenn man sich noch mal den Fall Michael Timm vor Augen führt. Nachdem Timm einmal Amateurtrainer des DBV war, war er bis vor ein paar Monaten Profitrainer. Dann kehrte er als Stützpunkttrainer zum DBV zurück. Der Verband macht also etwas, was er seinen Mitgliedern verbietet. Wie nennt man ein solches Verhalten? – Doppelmoral? Wenn ich mich recht entsinne, wurde sogar vom DBV noch hervorgehoben, dass der Amateurverband Timm gerade aufgrund seiner Profierfahrung zu seinem Hoffnungsträger kürte. Dabei hat er in seiner Zeit als Profitrainer, keinen Boxer komplett aufgebaut, womit ich natürlich nicht die fachlichen Qualitäten von Timm in Frage stellen möchte.
Es scheint mir aber schon berechtigt sich zu fragen, mit welchem moralischen Recht Jürgen Kyas seinen Trainern eigentlich eine Tätigkeit verbietet, nämlich das Sekundieren auf Profiveranstaltungen, die der DBV nicht selber veranstaltet. Wobei wir an der moralischen Integrität von Kyas natürlich nicht zweifeln können. Schließlich haben angeblich die Delegierten vom 51. DBV Kongress in Worms für ihn (einstimmig?) eine Ehrenerklärung abgegeben. Ihm war diese Ehrenerklärung ja selbst auch so wichtig, dass er die Nachricht in einer Pressemeldung verbreiten ließ. Daher nenne ich ihn bekanntlich auch ehrfurchtsvoll Ehrenerklärungs-Kyas.
Sektenführer sind autoritär und haben die Angewohnheit die Regeln die sie ihren Mitgliedern auferlegen nicht selber einzuhalten. Dementsprechend könnte man schon das Verhalten von Ehrenerklärungs-Kyas in einer solchen Traditionslinie sehen.
© Uwe Betker

Foto: Felix Sturm vs. Sebastian Zbik

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Felix Sturm vs.  Sebastian Zbik  (3)
(C) Andreas Grunwald / Sportfotodienst Stuttgart

Geschrieben von betker

12. Mai 2013 um 23:59

Foto: Rashad Karimov vs. Artsem Hurbo

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Rashad Karimov vs. Artsem Hurbo  (5)
(C) Uwe Betker

Geschrieben von betker

12. Mai 2013 um 23:59

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