Box-Blog

Eine Pressekonferenz mit Vitali Klitschko und Odlanier Solis

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Die WBC-Weltmeisterschaft in Schwergewicht zwischen Vitali Klitschko (43 Kämpfe, 41 Siege, 38 durch KO, 2 Niederlagen, 2 durch KO) und Odlanier Solis (17 Kämpfe, 17 Siege, 12 durch KO) wirft ihren Schatten voraus, und das nicht nur weil Solis sich „La Sombra“, der Schatten, nennt. Am 26.01.2011 fand die erste Pressekonferenz zu diesem Ereignis statt.
Die Klitschko Management Group lud Vertreter der Presse in die Arena in Köln ein – und viele kamen. Ein Teil der Eisfläche war abgedeckt, ein Podium mit ein paar Stühlen und ein paar mehr Stühle für die Medienvertreter aufgebaut worden. Als erstes kam die Gruppe rund um den Herausforderer Odlanier Solis (die Trainer Pedro Luis Diaz und Jose Perez sowie der Veranstalter Ahmet Öner). Dann kam die Gruppe um den Titelverteidiger Vitali Klitschko (der Trainer Fritz Sdunek und der Manager Bernd Bönte). Interessant war, dass die Solis-Gruppe wartete und das Podium erst betrat, als auch die Klitschko-Gruppe eingetroffen war.
Dann folgten die Statements der einzelnen Manager, Trainer und Boxer. Die erste Runde bestritten die Manager. Öner betonte, das Management von Klitschko hätte alles getan, um diesen Kampf zu verhindern. Da gab es zuerst den Versuch, noch eine freiwillige Titelverteidigung durchzusetzen. Dann folgte der Versuch, sich aus dem Kampf herauszukaufen. Bönte konterte, indem er behauptete, steuerliche Probleme von Öner hätten eine frühere Einigung verhindert.
Der Rest der doch sehr ereignisarmen Pressekonferenz ist schnell erzählt. Klitschko versuchte sich über einen großen goldenen Sponge-Bob-Anhänger von Solis lustig zu machen. Solis erklärte, dass er 2011 wie Sponge Bob, wie ein Schwamm, alle Schwergewichtstitel aufsaugen würde.
Das abschließende Stare Down verweigerte Solis. Klitschko war so gezwungen, leicht in die Knie zu gehen, um auf Augenhöhe mit Solis zu kommen. Ein bekannter deutscher Box-Journalist fasste die Pressekonferenz in einem Satz zusammen: A lot of nothing.
© Uwe Betker

3 Antworten

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  1. Man weis bei solchen „happenings“ nie, was denn nun echt und was abgesprochen ist.
    Jedenfalls ist dier Öner ein fürchterlicher Schmierlappen.

    Mike

    28. Januar 2011 at 23:59


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