Box-Blog

Archive for September 2011

Foto: Özlem Sahin und Conny Mittermeier

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(C) Uwe Betker

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22. September 2011 at 23:59

Foto: Selcuk Aydin vs. Raman Dzekhkanau (mit Daniel Van de Wiele)

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(c) Uwe Betker

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22. September 2011 at 23:59

Vier Junior Weltergewichtler: Gabor Veto, Erve Mbongo, Timo Schwarzkopf und Robert Tlatlik

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Das Junior Weltergewicht ist eine Gewichtsklasse, die in Deutschland gerne übersehen wird. Das hat vor allem damit zu tun, dass die deutschen Veranstalter – und vor allem die deutschen Fernsehsender – die unteren Gewichtsklassen konsequent ignorieren. Es hält sich da beispielsweise hartnäckig das Gerücht, dass die ARD keine Boxkämpfe unterhalb des Mittelgewichts zeigen will. Gleichwohl gibt es auch hierzulande Boxer, die sich in dieser Gewichtsklasse durchsetzen wollen. Vier sind mir in den letzten Monaten aufgefallen.
Der erste ist der in der Schweiz lebende und vorwiegend in Deutschland boxende Ungar Gabor Veto (25 Kämpfe, 25 Siege, 19 durch KO). Veto ist erst 22 Jahre alt und wurde Jugendweltmeister der WBC im Leichtgewicht. Er boxte schon zweimal im Vorprogramm von Wladimir Klitschko, nämlich als der gegen Samuel Peter und David Haye antrat. Der wohl bekannteste Name in seinem Kampfrekord dürfte Alfred Kotey sein. Der Mann aus Ghana war nämlich immerhin Mitte der 90er Jahre Weltmeister der WBO im Bantamgewicht.
Zurzeit wird Veto auf Position 182 der unabhängigen Weltrangliste geführt. Dies dürfte sich jedoch bald ändern, denn am 15.10.2011 boxt er in Burgdorf in der Schweiz gegen Michael Kizza (28 Kämpfe, 22 Siege, 14 durch KO, 6 Niederlagen, 5 durch KO). Dabei geht es den vakanten Titel der Global Boxing Union und den ebenfalls vakanten Titel des Internationalen Deutschen Meisters im Junior Weltergewicht. Man kann annehmen, dass der von Oliver Dütschler zielstrebig aufgebaute Veto schon bald in die Weltspitze vordringen wird.
Der zweite im Bunde heißt Erve Mbongo (12 Kämpfe, 11 Siege, 9 durch KO, 1 Niederlage, 1 durch KO). Der von Mario Guedes in Aachen betreute und trainierte Boxer verlor sein Profidebüt gegen Timo Schwarzkopf durch TKO in Runde 3. Aus dieser Niederlage lernte er und blieb danach ungeschlagen. Mbongos Stärke ist seine Reaktionsfähigkeit gepaart mit Explosivität, wobei er aber schon einen kleinen Hang zum Showman zu haben scheint. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Mbongo sich schon bald die Ranglisten heraufarbeitet.
Die beiden letzten Junior Weltergewichtler stehen noch ganz am Anfang ihrer Karriere: Timo Schwarzkopf und Robert Tlaltlik. Der schon oben angesprochene Schwarzkopf wird von Conny Mittermeier in Stuttgart trainiert. Schwarzkopf (4 Kämpfe, 4 Siege, 3 durch KO) ist, soweit man das jetzt nach seinen ersten kurzrundigen Auftritten beurteilen kann, ein guter Techniker und ein brutal hart schlagender Puncher. Selbst wenn sein Trainer ihn mit den Worten in die Runde schickt: „Mach nichts, schau ihn dir nur an“, kann es passieren, dass sein Gegner sich am Boden wiederfindet. Ein Boxer mit großem Potential.
Robert Tlatlik (3 Kämpfe, 3 Sieg, 3 durch KO) wird von Stefan Freudenreich in Düsseldorf trainiert und ist Schwarzkopf nicht unähnlich. Er ist ein guter Techniker und er hat Schlagkraft. Seine Hauptstärke ist jedoch seine Technik. Auch er steht noch ganz am Anfang seiner Karriere und man darf gespannt sein, wie er sich in Zukunft entwickeln wird. Bereits jetzt ist er ein Boxer, bei dem es Spaß macht, ihm bei seiner Tätigkeit zuzusehen.
© Uwe Betker

Foto: Gabor Veto

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18. September 2011 at 23:59

Foto: Timo Schwarzkopf

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(C) Uwe Betker

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18. September 2011 at 23:59

Felix Sturm, der Zauberlehrling

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Felix Sturm (39 Kämpfe, 36 Siege, 15 durch KO, 2 Niederlagen, 1 durch KO, 1 Unentschieden) erinnert mich mehr an einen Zauberlehrling, als an Leonidas, den König einer barbarischen und menschenverachtenden Militärdiktatur. Der WBA Super Champion im Mittelgewicht beschwört nämlich Geister, die er – und wir dann mit ihm – nun nicht mehr loswerden.
Erst beschwor er den Boxer Ronald Hearns herauf, den Sohn des großen Thomas „Hit Man“ Hearns. Hearns Jr. war und ist nur ein ganz schwacher Abklatsch von seinem Vater. Trotzdem boxte Sturm am 19.02.2011 gegen ihn. Und nun wird die Boxwelt ihn nicht mehr los. Obwohl Hearns in der siebten Runde TKO ging, war er ernsthaft als Gegner für Julio Cesar Chavez Jr. (45 Kämpfe, 43 Siege, 30 durch KO, 1 Unentschieden), den WBC Weltmeister im Mittelgewicht und sehr viel schwächeren Abklatsch des großen Julio Cesar Chavez Sen., im Gespräch. Wir erinnern uns: Chavez Jr. wurde am 04.06.2011 durch einen sehr umstrittenen Punktsieg über Sebastian Zbik Weltmeister. Hearns Jr., der sich sogar „The Chosen One“ nennt, wird uns wohl auch weiter im Boxen erhalten bleiben, und es würde mich nicht wundern, wenn er schon bald wieder einen WM-Kampf bekommt.
Einen Kampf später erschuf Sturm dann Matthew Macklin. Sturm, noch in der Kritik stehend, einen solch schwachen Gegner wie Hearns geboxt zu haben, erklärte, dass Hearns Macklin nach ein paar Runden KO schlagen würde. Das könnte man ja jetzt so verstehen, dass Sturm „Mack The Knife“ nicht ernst genug nahm. Auf jeden Fall sah Sturm gegen den Europameister nicht gut aus. Er machte dadurch aus ihm einen Top-Ten Boxer. Nun versucht er Macklin (31 Kämpfe, 28 Siege, 19 durch KO, 3 Niederlagen, 1 durch KO) zu einem Rückkampf zu bewegen. Aber dieser ziert sich, denn nun kann er nämlich sehr viel mehr Börse verlangen, als die 180.000 Euro, die er wohl von Sturm für den ersten Kampf bekommen hatte, und er hat wohl auch noch andere mögliche Gegner im Auge.
© Uwe Betker

Foto: Firat Arslan vs. Lubos Suda

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(C) Uwe Betker

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17. September 2011 at 23:59

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Foto: Erkan Teper vs. Jakov Gospic

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17. September 2011 at 23:59

Eine Meldung mit Hund

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Was kein Boxer bisher geschafft hat, schaffte nun ein reinrassiger deutscher Schäferhund. Diesem gelang es nämlich, den ungeschlagenen Schwergewichtler Erkan Teper (6 Kämpfe, 6 Siege, 4 durch KO) zu stoppen. Teper wurde gestern in seiner Heimatstadt Ahlen von einem Hund gebissen und fällt nun für mehrere Wochen aus. Teper sollte eigentlich am 14. Oktober in Regensburg wieder in den Ring steigen. Aber seine Verletzung ist so schwer, dass er nun sein Training unterbrechen muss und noch nicht absehbar ist, ob er boxen kann.
© Uwe Betker

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17. September 2011 at 23:59

Foto: Yuriorkis Gamboa vs. Daniel Ponce de Leon

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Tom Briglia / Top Rank / ARENA

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17. September 2011 at 23:59