Box-Blog

Archive for Oktober 2012

Foto: Francesco Pianeta

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(C) Uwe Betker

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30. Oktober 2012 at 23:59

Foto: Christina Hammer

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(C) Uwe Betker

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29. Oktober 2012 at 23:59

Arthur Abraham siegt beeindruckend gegen Mehdi Bouadla!

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Bei der Kampfansetzung Arthur Abraham (38 Kämpfe, 35 Siege, 27 durch KO, 3 Niederlagen) gegen Mehdi Bouadla (30 Kämpfe, 26 Siege, 11 durch KO, 4 Niederlagen, 1 durch KO) konnte ich nicht wiederstehen. Ich wollte der erste sein, der die Neuigkeit verbreitet. Der alte ist auch der neue Weltmeister der WBO (World Boxing Organization) im Super Mittelgewicht.
Abraham, die aktuelle Nummer vier der unabhängigen Weltrangliste, hatte sich erst vor ca. vier Monaten, am 25.08.2012, durch einen Sieg gegen Robert Stieglitz nach einer desaströsen Niederlagenserie zurückgemeldet. Nun bekommt es der frischgebackene, aus Armenien stammende Weltmeister mit dem 30-jährigen Franzosen Bouadla zu tun. Bouadla ist ein brandgefährlicher Gegner. Er ist immerhin die Nummer 58 der unabhängigen Weltrangliste im Mittelgewicht. Er ist sogar der drittbeste französische Mittelgewichtler. Seine KO-Quote, die vermutlich jedes Nummerngirl vor Angst erschauern lässt, liegt bei 36.67%. Na ja. Abrahams Quote liegt nur unerheblich darüber: bei 71.05%.
Arthur Abraham wird beeindruckend gegen Mehdi Bouadla siegen. Wenn es anders kommen sollte, so wäre das schon eine der größten Boxsensationen der letzten Jahrzehnte. Vermutlich können aber auch noch ein paar dutzend andere Boxer in der Welt Bouadla beeindruckend besiegen. Das kann man wohl eine wirklich beeindruckend schlechte Kampfansetzung nennen.
© Uwe Betker

Foto: Robert Tlatlik

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(C) Uwe Betker

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28. Oktober 2012 at 23:59

Foto: Goda Dailydaite vs. Arleta Krausova

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(C) Uwe Betker

Foto: Gürtel

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(C) Uwe Betker

Written by betker

25. Oktober 2012 at 23:59

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Unarten in Boxgyms

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Es gibt Unarten, die man vor allem in Boxgyms findet. Ich meine nicht die Unfähigkeit, eine Tageszeit ansagen zu können, wenn man das Gym betritt. Diese armen Kreaturen sind schließlich nur Opfer ihrer Sozialisation. Ihre Mütter haben schlicht versäumt, ihnen das Grüßen beizubringen. Ich spreche auch nicht von den entkräfteten Sportlern, die es nicht schaffen, die Trainingsgeräte zurückzulegen oder leere Shampooflaschen in den Müll zu schmeißen. Was ich meine, sind vielmehr ganz boxspezifische Unarten.
1.Unart: In Boxstiefeln trainieren
In jedem Gym sind sie zu sehen: Boxerinnen und Boxer, die in Boxstiefeln trainieren. Boxstiefel sind für den Boxring konzipiert. Der Boxring ist in der Regel eine leicht federnde Konstruktion, die mit einer Filzmatte gedämmt und mit einer Stoffplane überspannt ist. Dementsprechend hat ein Boxstiefel eine extrem flache und flexible Sohle und keine Dämpfung. Da man aber in der Regel nicht in einem Ring trainiert, sondern in der Boxhalle, deren Böden nie so gedämmt sind wie Boxringe, sind Boxstiefel schlicht das falsche Schuhwerk. Die vernünftigste Erklärung gab mir eine Boxerin. Sie erklärte: Schwarze Boxstiefel machen einen schlanken Fuß. Wer nicht unbedingt einen schlanken Fuß haben muss, sollte in Boxhallen lieber in gut gedämpften Turnschuhen mit einer durchgängigen Sohle trainieren.
2. Unart: Zwischen den Fingern bandagieren
Die Hand des Menschen ist von der Natur oder von Gott, je nach Anschauung, zum Greifen und nicht zum Schlagen gemacht. Dementsprechend muss man die Hände vor Verletzungen schützen – und das tut man mit Bandagen. Was ist also die Funktion des Bandagierens?
a.) Man stabilisiert das Handgelenk, um es vor dem Umknicken zu schützen.
b.) Man dämpft die Schlagfläche, um sich vor Prellungen zu schützen.
c.) Man stabilisiert die Mittelhandknochen, um Brüche zu verhindern.
Wenn man sich zwischen den Fingern bandagiert, fühlt sich die Hand zwar größer und „stärker“ an, aber man drückt dadurch die Mittelhandknochen auseinander. Dadurch verändert sich die Statik der Hand. Natürlich gibt es Menschen, die glauben, sie seien klüger als die Evolution oder Gott. Aber wirklich vernünftig ist das nicht. Profis haben zum Beispiel zwischen den Fingern nur ein zusammengedrücktes und zum Teil halbiertes Stück Tape.
3. Unart: Mit Boxhandschuhen Liegestütz machen
Wer kam eigentlich auf diese blödsinnige Idee, mit Boxhandschuhen Liegestütz zu machen? Es besteht nämlich kein Grund, mutwillig die Dämpfung von Boxhandschuhen dadurch kaputt zu machen. Aber es wird gemacht. Boxhandschuhe sind prinzipiell fürs Boxen und fürs Sparring gemacht. Selbst für die Gerätearbeit gibt es eigene Handschuhe. Aber für Liegestütz gibt es keine eigenen Handschuhe. Dementsprechend kann man das getrost auch ohne machen.
© Uwe Betker