Box-Blog

Archive for the ‘Gastbeiträge’ Category

Gastbeitrag: Frauenbeauftragte ausgeschlossen!

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Der Hamburger Boxverband überrascht erneut mit einem kaum mehr nachvollziehbaren Verhalten.
Wir zitieren Nele Walter:
„Ich bin heute als ehemalige Frauenbeauftragte und Justiziarin des Hamburger Boxverbandes von dessen neuem Vorstand ausgeschlossen worden, weil ich seit Dezember des vergangenen Jahres eine junge Sportlerin des Verbandes – in meiner Eigenschaft als Frauenbeauftragte und Justiziarin – dabei unterstützt habe, Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Trainer zu stellen und psychologische Hilfe zu bekommen. Die Sportlerin hat ihren ehemaligen Trainer bezichtigt, sie sexuell missbraucht zu haben.
Sicherheitshalber der kurze Hinweis: Eine Frauenbeauftragte ist gerade dafür da, sich um solche Mädchen zu kümmern. Dies gilt einmal mehr in einem Sportverband, der in erster Linie mit Jugendlichen arbeitet.
Zusätzlich zu dem „Ausschluss“ wurde mir ein Hausverbot erteilt. Von meinen beiden Ämtern bin ich ohnehin bereits vor Wochen zurückgetreten, weil ich im Verband nahezu keine Unterstützung erfahren habe, mir im Gegenteil Hass entgegenschlug und ich und meine Familie nicht nur einmal anonym bedroht wurden. ( Ich bin im 8. Monat schwanger aber das nur am Rande.)
Die Sportlerin hat mittlerweile die Stadt verlassen, weil auch sie – Nein gerade sie! – beschimpft und diffamiert wurde.
Sie und ich, wir stehen jetzt draußen…“
(C) Boxclub Epeios

Written by betker

12. Oktober 2017 at 23:59

Gastbeitrag: Der letzte Kämpfer tritt ab!

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Robert Stieglitz hat seinen Rücktritt als aktiver Profiboxer verkündet
„Ich habe mich in den letzten Wochen mit dieser Entscheidung sehr, sehr schwer getan. Nun sage ich aber dem Boxsport als Aktiver Lebewohl und mache Platz für die „neue Generation“!“
Auf der Pressekonferenz vor der nächsten SES-Box-Gala am 1. Juli 2017 in der neuen BallsportARENA Dresden hat sich ein ganz Großer des deutschen Boxsports als Aktiver verabschiedet.
Der zweimalige Weltmeister im Super-Mittelgewicht und aktuelle Europameister im Halb-Schwergewicht Robert Stieglitz, der auch immer wieder als „der letzte Kämpfer“ betitelt wurde und in 50 Profikämpfen als Sieger den Ring verließ, hat seinen Rücktritt verkündet.
Robert Stieglitz mit seinen Abschiedsworten auf der heutigen Pressekonferenz im Radisson Blu Park Hotel & Conference Centre, Dresden Radebeul:
„Ich habe mich in den letzten Wochen mit dieser Entscheidung sehr, sehr schwer getan. Der Boxsport hat mir so viel gegeben und war in den letzten 20 Jahren „mein Leben“. In diesem tollen Sport habe ich alles erreicht, was man erreichen kann. Nach dieser langen Zeit der Überlegungen sage ich aber dem Boxsport nun als Aktiver Lebewohl und mache Platz für die „neue Generation“. Mein Wille, mein Kampfgeist sind zwar noch da, aber mit 35 Jahren will der Körper nicht mehr so, wie ich es noch brauche, um im Ring weiter auf hohem Niveau erfolgreich zu sein. Ich blicke auf eine großartige Zeit zurück und möchte mich bei so vielen Sportfreunden, Wegbegleitern und meinen Fans bedanken. Mit meinen Trainern, besonders mit meinem ersten Trainer Werner Kirsch und in den letzten Jahren unter der Regie von Dirk Dzemski, habe ich große Erfolge feiern können und ihnen gebührt ein großes Dankschön. Meinem Promoter Ulf Steinforth gilt ein besonderer Dank, denn er hat mir in den letzten 16 Jahren als Boxer und als Mensch mit seiner sehr persönlichen und verlässlichen Art so viele Türen geöffnet. Ich sage nun erst einmal danke und verspreche, ich werde auf einer besonderen Veranstaltung noch einmal vor meinem Publikum Abschied nehmen.“
Mit dem Rücktritt von Robert Stieglitz wird der Europameistertitel im Halb-Schwergewicht vakant. Die Europäische Box-Union (EBU) hat daraufhin gestern einen Kampf um den vakanten Titel zwischen dem ursprünglichen Pflichtherausforderer Dominic Bösel (Freyburg / SES Boxing Magdeburg) und der Nummer 3 der EBU-Rangliste Karo Murat (Berlin / EC Boxing Hamburg) neu angesetzt. Dieses deutsche Duell wird als Hauptkampf am 1. Juli 2017 in Dresden in der BallsportARENA ausgetragen.
(C) SES Boxing

Gastbeitrag: Boxsport-Geschichte in Deutschland geschrieben / Gemeinsame Tagung unter dem Motto: „Zusammen sind wir stark“

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Auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Karlsruhe und des Präsidenten des Badischen Landessportbundes, Dr. Martin Lenz trafen sich am Dienstag, 16. Mai 2017 im Hoepfner Burghof (Gastgeber: Willy Schmidt und die Hoepfner Brauerei Karlsruhe) die Vertreter der wichtigsten Organisationen, die im deutschen Boxsport, sowohl im olympischen Boxen als auch im Profiboxen tätig sind.

Ziel war es, im Rahmen des „Come together“, durch einen intensiven Gedankenaustausch nach Verbesserungen der Zusammenarbeit und gegebenenfalls gemeinsamen Projekten zu suchen.

So haben sich im „Mälzerstüble“, zu einer historischen Besprechung, die Delegationen des BDB, DBV/AIBA und des Badischen Landessportbundes zusammengefunden. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Martin Lenz und Karlsruhes Sportbotschafter Rainer Gottwald nahmen folgende Offizielle an der Tagung teil:

Vom Bund deutscher Berufsboxer (BDB): Präsident Thomas Pütz, Vizepräsident Sport Volker Grill und Kampfrichterobmann Walter Knieps

Vom Deutschen Boxsport-Verband (DBV): DBV-Präsident Jürgen Kyas, DBV-Sportdirektor Michael Müller, DBV-Vizepräsident/Kampfrichterobmann Erich Dreke, DBV-Vizepräsident Uwe Hamann (gleichzeitig Präsident des Boxverbandes Baden-Württemberg), Baden-Württembergs Vizepräsident Marco Grund, HBV-Präsident Daniel Tischer und der Vorsitzende der Technical &Rules-Kommission der AIBA (und Berater von TS Fight Sport) Helmut Ranze, und DBV – Bundestrainer Valentin Silaghi

Von TS Fight Sport dessen Chef Thomas Schwarz

Nach ausgiebiger Diskussion und Einschätzung des derzeitigen Umfeldes im Bereich des olympischen Boxens und des Profiboxens resultierte die klare Erkenntnis, dass nur mit einer engen und effizienten Zusammenarbeit aller wichtiger Partner und hier zählen auch insbesondere die seriösen Promotoren dazu, der Boxsport in Deutschland zukunftsfähig und hochattraktiv für mögliche Fernsehsender gemacht werden kann und muss.

Aufgrund der Regeländerung des Weltverbandes AIBA ist es jetzt möglich, eine enge Zusammenarbeit zwischen Profis und olympischem Boxen zu organisieren. Hierzu laufen bereits erste Gespräche. Entsprechend ist jedoch, dass erst einmal die Grundlagen der Zusammenarbeit strukturiert werden müssen.

Gründung eines Aufsichtsrates

Als übergreifendes Führungselement wurde aus Vertretern des DBV, des BDB, der AIBA und auch Vertretern deutscher Promotoren ein Aufsichtsrat gegründet. Einstimmig wurde hier als Vorsitzender des Aufsichtsrates Dr. Martin Lenz gewählt.

Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates sind: Thomas Pütz, Jürgen Kyas, Helmut Ranze, Michael Müller und Rainer Gottwald

Einsetzung einer Arbeitsgruppe:

Als erste Arbeitsgruppe für den Bereich „sporttechnisches Regelwerk“ wurde der DBV- Vizepräsident/Kampfrichterobmann Erich Dreke sowie der Vizepräsident des BDB, Volker Grill und der Vorsitzende der AIBA-Technical & Rules Commission Helmut Ranze eingesetzt.

Ziel ist es hier die Wettkampfgrundlage zu schaffen, die bestehenden Regelwerke zu harmonisieren und anzupassen und ebenso die Arbeitsgrundlagen für Trainer und Kampfrichter zu definieren.

Eine weitere Arbeitsgruppe für Entwicklungsstrategien/Wettkampfstrukturen wird ebenfalls in Kürze berufen.

Als sehr wichtiger Punkt wurde festgehalten, dass diese Zusammenarbeit mit deutschen Organisatoren ausgerichtet werden muss.

Wichtige weitere Positionen sind ein konsequenter Anti-Doping Kampf, eine sehr hohe medizinische Absicherung der Athleten/innen, systematische Verfolgung der dualen Karriereplanung der Athletinnen und Athleten, die Kernkompetenz des DBV im Bereich der Trainerausbildung, die um beide Ausbildungsinhalte ergänzt wird, sowie die Ausbildung der Kampfrichter.

Die gesamte Entwicklung soll in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Weltverband AIBA stattfinden, um die Boxlandschaft in Deutschland so zu ordnen und zu strukturieren, dass die Hauptzielstellungen:

Medaillen bei Olympischen Spielen
Medaillen bei Weltmeisterschaften
Profi-Weltmeister
Gemeinsame Events
Gemeinsames TV

und vieles mehr angestrebt werden.

Diese Arbeiten sollen bis Ende 2017 abgeschlossen sein, um dann mit einem überzeugenden Gesamtkonzept den deutschen Fernsehsendern ein attraktives Angebot machen zu können.

„Gemeinsam sind wir stark“ war das Motto und Boxsport-Geschichte wurde geschrieben.
(C) DBV

Gastbeitrag: Irre Vorbereitung in den Bergen: Vincent Feigenbutz wird von Soldaten gedrillt!

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Wenn am 13. Mai Vincent Feigenbutz seinen IBF-Intercontinental-Titel gegen den ungeschlagenen Russen Andrej Sirotkin in Rheinstetten (live auf SKY und ranfighting.de) verteidigen will, dann wird er topfit in den Ring gehen. Seit Sonntag erhält der junge Karlsruher in den slowenischen Bergen für das „Heimspiel“ gegen Sirotkin nämlich ein sehr spezielles Training – von einem Elite-Soldaten!

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Jozef First, ein slowenischer Pionier und Elitesoldat, ist für das „Fitness-Training“ in den abgeschiedenen Wäldern der slowenischen Bergen zuständig. Manager Rainer Gottwald: „Über Inhalte dieses Trainings haben wir Stillschweigen vereinbart.“ Warum? „Es handelt sich um Trainings- und Ausbildungsmethoden, die eigentlich nur Special-Forces erhalten, darüber redet man nicht. Nur so viel, Vincent und seine Kameraden werden am 13. Mai topfit in den Ring steigen“, ergänzt Gottwald. Vincent Feigenbutz ist jedenfalls begeistert: „Das Training ist verdammt hart, aber es macht auch viel Spaß. Ich konnte mich im konditionellen Bereich enorm steigern – und boxerisch konnte ich mit meinem Trainer Valentin Silaghi auch zulegen. Ich werde meinen Fans am 13. Mai schon viel davon zeigen können“, schwärmt Feigenbutz, der so schnell wie möglich um die Weltmeisterschaft im Super-Mittelgewicht boxen will.
Neben dem speziellen „Fitness-Training“ hat Feigenbutz-Trainer Valentin Silaghi für die „normale“ Vorbereitung vier Sparringspartner nach Slowenien mitgenommen. Silaghi: „Vincent entwickelt sich boxerisch immer weiter. Davon können sich alle am 13. Mai überzeugen.“ Und ergänzt: „Das Spezial-Training ist gut für die Moral in der Trainingsgruppe. Die Jungs sind sehr motiviert.“
(C) Team Sauerland

Gastbeitrag: Sport im Osten knackt national 2-Mio Marke / SES-Box-Gala Erfurt

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Der MDR feiert durch die Boxübertragung des Kampfes „Robin Krasniqi – Arthur Abraham“ vom Sonnabend einen beachtlichen Quoten-Erfolg.
In der Spitze verfolgten bundesweit 2,04 Millionen Zuschauer den WM-Ausscheidungskampf im Rahmen der SES-Box-Gala aus Erfurt (Marktanteil national 11 %).
Im Durchschnitt schalteten 1,69 Millionen Zuschauer den Kampf von Abraham ein (MA 7,84 %).
Auch im MDR-Sendegebiet war Boxen ein großer Erfolg. Hier erreichte der Kampf in der „Sport im Osten“-Sendung in der Spitze 33,4 % MA bei 710.000 Zuschauern.
Im Schnitt verfolgten 580.000 Zuschauer (MA 23,2 %) zu späterer Stunde den Sieg von Abraham über Krasniqi.
(C) SES Boxing Presseabteilung

Gastbeitrag: Der letzte Zeuge! Der letzte deutsche Weltmeister darf nicht verlieren

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Brodelnde Stimmung auf der Pressekonferenz vor der Box-WM am Wochenende! Bevor es am Samstag im Ring der Potsdamer MBS Arena zur Sache gehen wird (live ab 22.50 Uhr in SAT.1), trafen sich heute WBA-Champion Tyron Zeuge und Pflichtherausforderer Isaac Ekpo vor der versammelten Presse, um über das Duell um die Weltmeisterschaft im Super-Mittegewicht zu sprechen – am Ende schossen aber eher die Trainer verbale Giftpfeile ab!
Promoter Kalle Sauerland erhöhte in jedem Fall den Druck auf Zeuge. Sauerland: „Tyron ist der letzte Mohikaner – der letzte deutsche Box-Weltmeister. Er steht quasi in der Pflicht, den Kampf am Samstag
siegreich für sich zu entscheiden. Wir haben zwar viele junge Talente, die das Potenzial haben, in Zukunft oben anzugreifen. Trotzdem braucht es jemanden, der den anderen ein Vorbild ist und den Weg ebnet und in dieser Rolle sehe ich aktuell Tyron!“
Der 24-jährige Titelverteidiger bestätigt aber, dass er solche Forderungen nicht an sich heranlässt. Zeuge: „Ich habe mich gewissenhaft auf diesen Kampf vorbereitet und weiß, was ich kann. Am Samstag gebe ich alles für den Sieg – ich tue das allerdings für mich und für niemand anderen!“
Herausforderer Isaac Ekpo (34) verpasste sich, im Gegensatz zum Weltmeister, weitestgehend einen Maulkorb. Er gab zu verstehen, dass „nur entscheidend ist, was im Ring passiert. Am besten lasse ich immer noch meine Fäuste für mich sprechen!“
Laut Zeuge-Coach Jürgen Brähmer werden die allerdings größtenteils zum Schweigen verdammt sein, „denn mein Boxer ist einfach eine Klasse besser als Ekpo! Wenn Tyron dass abrufen kann, was er in der Vorbereitung gezeigt hat, wird das eine klare Sache für uns werden!“
Das sieht das Lager des Herausforderers hingegen ein wenig anders. Stacey McKinley, der schon Mike Tyson trainierte, sagt einen Albtraum für den letzten deutschen Weltmeister voraus: „Stilistisch wird das eine ganz schwere Geschichte für Zeuge gegen Ekpo. Isaac schlägt aus allen Lagen, geht physisch voll zur Sache. Dafür ist so ein junger Hüpfer wie Zeuge einfach noch nicht bereit!“
Viele Geschichten wurden auch zum zweiten Hauptkampf am Samstag erzählt. Die Camps um GBU-Champion Deniz Ilbay und Herausforderer Angelo Frank belegten sich teilweise so sehr mit Kraftausdrücken, dass beide Kämpfer beim obligatorischen Staredown auf Sicherheitsabstand gehalten werden musste. In drei Tagen werden die „Streithähne“ schließlich aufeinander losgelassen. Dann können alle Animositäten sportlich aus der Welt geräumt werden.
(C) Team Sauerland

Gastbeitrag: Showdown im Halbweltergewicht vertagt – Düsseldorfer Profiboxer Robert Tlatlik stürzte schwer

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Es sollte der große Showdown im Junior-Weltergewicht des Deutschen Profiboxsportes werden. Beide Kontrahenten ungeschlagen, dem Sieger winkten internationale Meisterschaften. Doch dann passierte es. Einen Tag vor dem Kampf gegen Howik Bebraham stürzte der Düsseldorfer Robert Tlatlik nach einem Saunagang schwer. Dabei zog er sich einen tiefen Cut über dem linken Auge zu. Ans Kämpfen war jetzt nicht mehr zu denken.
„Wir sind alle sehr schockiert und wahnsinnig enttäuscht“, sagte der Düsseldorfer Erfolgstrainer Stefan Freudenreich von *FP Boxing*. Schließlich war die Delegation aus der Landeshauptstadt mit großen
Ambitionen und großer Zuversicht an die Isar gereist. Die Vorbereitung war ohne Verletzung optimal gelaufen und auch die Gesundheit machte keinen Strich durch die sechswöchige intensive Vorbereitung. Und nun das. In der Freizeit, abseits der hektischen Vorbereitung auf den Kampfabend, in der ruhigen Vorbereitung auf den Fight machte der Kreislauf für Bruchteile von Sekunden schlapp. Tlatlik: „Mir wurde plötzlich schwarz vor Augen. Als ich wieder wach wurde lag ich auf dem Boden und blutete.“ Dabei könne er froh sein, nicht schwerer verletzt worden zu sein. „Ich habe keinen Bruch erlitten“, zog der 28-jährige ein bitteres Resümee.
2016-07-17
(C) Privat
Auch für die Veranstalter, Nadine Rasche und Alexander Petkovic von Petko´s LMS Promotion, war die Verletzung ein Schock. Sie wollten den Kampf und wollen ihn immer noch, so Freudenreich. „Beide haben sehr professionell und toll reagiert. Sie machten uns keine Vorwürfe, sondern waren selber sehr enttäuscht.“
In Abstimmung mit dem Fernsehsender Sat 1 soll nun ein neuer Termin gefunden werden. In ersten Gesprächen sei der November diesen Jahres favorisiert worden.
Doch wie geht´s jetzt mit Robert Tlatlik weiter? Innerhalb eines Tages steckte Trainer Stefan Freudenreich die neuen Etappen seines Schützlings ab. „Im September wird Robert im Stahlwerk wieder in den Ring steigen.“ Und wenn alles gut gehe, dann werde er topfit im November zu der Neuauflage gegen Howik Bebraham in den Ring steigen. Auf die Frage, ob er im Vorfeld dieses möglichen Kampfes einem großen Bogen um eine Sauna machen werde, antwortete Robert Tlatlik mit einem gequälten Lächeln.
(C) Manfred Fammler / Freudenreich Professional Boxing