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Foto: Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton

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Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton  (6)Foto:
(C) Uwe Betker

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2. Dezember 2013 at 23:59

Foto: Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton

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Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton  (7)
(C) Uwe Betker

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26. November 2013 at 23:59

Foto: Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton

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Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton  (5)
(C) uwe Betker

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1. November 2013 at 23:59

Foto: Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton

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Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton  (8)
(C) Uwe Betker

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24. August 2013 at 23:59

Foto: Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton

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Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton  (4)
(C) Uwe Betker

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23. August 2013 at 23:59

EBU ehrt Walter Knieps

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Die EBU, European Boxing Union, ehrte am 09. März im Rahmen des Europameisterschaftskampfes im Bantamgewicht zwischen Stephane Jamoye und Ashley Sexton in Herstal, in der Provinz Lüttich, Walter Knieps von Paffen Sport. Der Präsident der EBU, Bob Logist überreichte ihm im Beisein des Präsidenten des belgischen Boxverbandes Willy Bosch einen Miniatur Europameisterschaftsgürtel. Der Gürtel gleicht bis ins kleineste Detaille dem Original. – Die Macher der EM Gürtel verwenden übrigens das gleiche Leder, das auch Ferrari verarbeitet. – Logist würdigte mit dieser Auszeichnung die Förderung und Unterstützung des europäischen Boxens durch den Boxsportausrüster Paffen Sport.
© Uwe Betker

Foto: Stephane Jamoye

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Stephane Jamoye vs. Ashley Sexton  (2)
(C) Uwe Betker

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10. März 2013 at 23:59

Großes Boxen in Herstal

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Boxen in Belgien ist immer etwas Besonderes. Es ist vor allem immer, jedenfalls nach meiner Erfahrung, gutes Boxen. Die Hall Omnisports „La Prealle“ in Herstal, in der Provinz Lüttich, war am Samstag Ausgrabungsort eines großen Boxabends. Als Vorprogramm gab es acht Amateurkämpfe.
Im ersten Profikampf traten die beiden Debütanten Jérémy Beccu und Jozef Torac im Super Bantamgewicht aufeinander. Beccu, der als Amateur in der französischen Nationalstaffel geboxt hatte und der Hauptsparringspartner von Stéphane Jamoye gewesen war, machte kurzen Prozess. Er machte von der ersten Sekunde an Druck. Er verteilte seine Schläge schön auf Kopf und Körper. Ein Leberhaken zwang Torac in der neutralen Ecke zu Boden. Zwar stand er bald wieder und der Kampf wurde noch einmal fortgesetzt, aber den dann folgenden Schlägen gegenüber war er hilf- und wehrlos. Der Ringrichter ging dazwischen und brach den Kampf ab. TKO 1.
Im zweiten Kampf traten die beiden bis dahin ungeschlagenen Cruisergewichtler Alexandru Jur (8 Kämpfe, 8 Siege, 4 durch KO) und Fabrice Clément (3 Kämpfe, 2 Siege, 1 Unentschieden) gegeneinander an. Das Gefecht, das sich die Beiden lieferten, war hart und gewiss nichts für Boxästheten. Jus punktete mit seiner linken Führhand, die er schön steif und gerade schlug. Clément versuchte sein Glück in überfallartigen Angriffen. Der Kampf wogte hin und her und war geprägt von harten Schlagabtäuschen. Am Ende gewann Jur den Vierrunder zu Recht einstimmig nach Punkten.
Hiernach betraten Michael Recloux (35 Kämpfe, 21 Siege, 8 durch KO, 12 Niederlagen, 1 durch KO, 2 Unentschieden) und Jessy Moreaux (41 Kämpfe, 7 Siege, 4 durch KO, 31 Niederlagen, 5 durch KO, 3 Unentschieden). Der Kampf fand im Halbschwergewicht statt. Um es vorweg zu sagen: Der Kampf war großartig. Hier standen sich zwei Männer gegenüber, die sich nichts schenkten, dabei aber stets sehr fair boxten. In der dritten Runde ging Moreaux nach einem rechten Körperhaken, der viel zu tief war und dort traf, wo er nicht treffen durfte, zu Boden. Der Ringrichter zählte ihn, die Situation verkennend, an. Seinen Irrtum erkennend, gab er ihm aber anschließend genug Zeit, sich zu erholen.
Recloux und Moreaux boten dem Publikum über acht Runden eine große Ringschlacht. Obwohl Moreaux der schwächere Boxer war, gab er nicht auf. Es bestand zu keiner Sekunde die Gefahr, dass er aus dem Kampf aussteigen würde. Immer wieder suchte er seine Chance. Immer wieder stellte er sich dem Kampf, dem Kampf zweier tapferer Krieger. Diesen Kampf würde ich persönlich jederzeit gegen ein Dutzend sogenannter Weltmeisterschaften eintauschen, die ich im letzten Jahr gesehen habe. Und dabei war dieser Kampf nicht einmal der beste des Abends. Am Ende gewann Recloux einstimmig nach Punkten.
Der nachfolgende Kampf stellte den vorangegangen noch in den Schatten. Steve Jamoye (13 Kämpfe, 13 Siege, 2 durch KO) und Luis Solis (17 Kämpfe, 11 Siege, 9 durch KO, 2 Niederalgen, 1 durch KO, 4 Unentschieden) boxten um den vakanten WBC Youth Silver Titel im Junior Weltergewicht. 10 Runden lang schlugen die beiden aus allen Position aufeinander ein. Dabei gingen sie ein extrem hohes Tempo. So ein Boxen wird dem deutschen Fernsehzuschauer vorenthalten, weil die TV-Sender Angst davor haben den Zuschauern schnelles Boxen in den unteren Gewichtsklassen zu zeigen.
Obwohl es immer wieder so aussah, als ob bald ein KO kommen würde, ging der Kampf über die volle Distanz. Jamoye war zwar der Bessere, aber auch er wackelte ein oder zwei Mal. Am Ende gewann er verdient nach Punkten.
In der gleichen Gewichtsklasse traten Sabrina Giuliani (11 Kämpfe, 11 Siege) und Dalia Vasarhely (5 Kämpfe, 3 Siege, 2 Niederlagen) gegeneinander an. Giuliani verteidigte erfolgreich ihren Europameistertitel der EBU in einem etwas einseitigen Gefecht. Sie musste hierfür über die volle Distanz von 10 Runden gehen.
Hauptkampf und Höhepunkt der gelungenen Veranstaltung war die Europameisterschaft im Bantamgewicht. Der Titelverteidiger Stephane Jamoye (28 Kämpfe, 25 Siege, 15 durch KO, 3 Niederlagen, 1 durch KO) bekam es mit Ashley Sexton (18 Kämpfe, 14 Siege, 5 durch KO, 2 Niederlagen, 1 durch KO, 2 Unentschieden) zu tun. Stephane Jamoye boxt spektakulär. Er hat schnelle Hände, sehr gute Reflexe und ist schnell auf den Beinen. In den ersten zwei Runde punktete er vor allem mit seiner linken Führhand, die er sehr variabel einsetzte. Aus Gefahrenmomenten tanzte er elegant heraus. In der dritten Runde häuften sich die Schlagabtäusche. Wiederum eine Runde später erlitt er einen Cut, wohl durch einen Kopfstoß unter dem linken Auge, der ihn aber nicht behinderte und auch nicht davon abhielt, Sexton zu jagen.
In den folgenden Runden ging Jamoye mehr zum Körper, was Saxton nicht angenehm war. In der sechsten Runde wurde Saxton ein Punkt für Halten abgezogen. Am Ende der folgenden Runde ging er nach einem Leberhaken runter. Er kam jedoch wieder hoch und rettete sich in die Pause. Bereits in der ersten Aktion nach der Pause musste Saxton wieder zu Boden und wieder schaffte er es, rechtzeitig hoch zu kommen. Dem dann folgenden Schlaghagel hatte er aber nichts mehr entgegenzusetzen. Der Ringrichter ging dazwischen, um ihn vor weiteren Schlägen zu schützen. Stephane Jamoye zeigte eine sehr beeindruckende Leistung. Er wird wohl seinen nächsten Kampf in Las Vegas bestreiten. Er ist bei Oscar de la Hoya unter Vertrag und soll wohl schon bald um einen WM-Titel boxen.
© Uwe Betker

Der einzige Deutsche

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Wladimir Klitschko gegen David Haye, Ola Afolabi gegen Terry Dunstan, Ashley Sexton gegen Mike Robinson, Gabor Veto gegen James Kimori, Tony Harrison gegen Uwe Tritschler und Ryan Aston gegen einen noch zu bestimmenden Gegner, das ist bis jetzt die Kampffolge für den 02.07 2011 in der Imtech-Arena in Hamburg Altona. Ich spreche von dem lang ersehnten Kampf Klitschko gegen Haye. Die Veranstaltung findet in Deutschland statt. Der Veranstalter K2 ist ein deutscher Promoter. Der deutsche Fernsehsender RTL überträgt den Kampf in die ganze Welt. Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) führt die Aufsicht über die Veranstaltung. Die Mehrheit der Zuschauer im Stadion werden Deutsche sein.
Trotzdem findet die Veranstaltung praktisch unter Ausschluss der Deutschen statt, nämlich der deutschen Boxer. Sechs Boxer kommen aus Großbritannien, ein Boxer kommt aus der Ukraine, einer aus den USA, einer aus Ungarn, einer aus Kenia und einer sogar aus Deutschland. Uwe Tritschler, der im Junior Mittelgewicht boxt, ist der einzige deutsche Boxer, den die Klitschkos bei ihrer Megaveranstaltung boxen lassen. Um es zu präzisieren, die Klitschkos lassen Uwe Tritschler (8 Kämpfe, 3 Siege, 1 durch KO, 4 Niederlagen, 4 durch KO, 1 Unentschieden) nur auf ihrer Veranstaltung boxen, weil sie wollen, dass er verliert. Er soll als Aufbaugegner für den Amerikaner Tony Harrison fungieren. Harrison gibt sein Profidebüt.
Vitali und Wladimir Klitschko wurden in Deutschland groß und sehr-sehr reich. Ein deutscher Veranstalter und deutsche Fans haben einen nicht unerheblichen Beitrag dazu geleistet, dass die Klitschkos das wurden, was sie heute sind. Aber die beiden Vorzeigeathleten verspüren offensichtlich keinerlei Verpflichtung dazu, etwas, von dem was sie empfangen haben, zurückzugeben. Es wäre ein Leichtes für sie, deutsche Boxer zu fördern. Sie müssten sie nur auf ihren Veranstaltungen boxen lassen und ihnen gute Gegner geben. Damit würden sie zum einen das Profiboxen in Deutschland fördern und zum anderen für ein für die Zuschauer in den Arenen attraktives Rahmenprogramm sorgen. Ganz offensichtlich wollen sie aber beides nicht.
Der einzige Boxer, der ein ganz kleines bisschen mittelbar durch die Klitschkos gefördert wird, ist der talentierte, in der Schweiz lebende ungarische Junior Weltergewichtler Gabor Veto (24 Kämpfe, 24 Siege, 18 durch KO). Er darf tatsächlich des Öfteren auf ihren Veranstaltungen kämpfen, weil wohl Tom Löffler vom Klitschko Management sich für Veto stark macht.
Ich drücke dem einzigen Deutschen Uwe Tritschler die Daumen.
© Uwe Betker