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Foto: Evgeniy Melzer vs. Lorans Elyas

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(C) Uwe Betker

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8. April 2018 at 23:59

Foto: Evgeniy Melzer vs. Lorans Elyas

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21. Juli 2017 at 23:59

Ein Sonntagmorgen mit Profiboxen in Essen

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Das „Boxing Industry“, das schöne nagelneue Boxgym von Sebastian Tlatlik in Essen, war am Sonntagmorgen, dem 12.02.2017, Austragungsort für eine kleine Veranstaltung mit vier Profiboxkämpfen.
Zuerst stiegen Hani El Jarie (10 Kämpfe, 2 Siege, 1 durch KO, 8 Niederlagen, 8 durch KO) und Adam Peszko, der sein Profidebüt gab, in den Ring. Der Kampf fand im Super Mittelgewicht statt. Peszko boxte für einen Debütanten relativ unhektisch. Er ging viel mit der Rechten zum Körper. In der zweiten Runde trieb Peszko seinen Gegner vor sich her und machte weiter Druck. Dabei schlug er gerne erst eine Linke zum Kopf und dann eine Rechte zum Körper. Wenige Sekunden vor dem Ende der Runde verletzte sich El Jarie. Zwar beendet er noch die Runde, aber zur dritten trat er nicht mehr an. Sieger durch TKO in Runde 3.
Im Weltergewicht trafen Dejan Pavlovic (5 Kämpfe, 1 Sieg, 1 durch KO, 4 Niederlagen, 3 durch KO) und Alexander Garbusov (2 Kämpfe, 2 Niederlagen, 2 durch KO) aufeinander. Der Kampf war ruck zuck beendet. Pavlovic war der Herr im Ring. Er ging nach vorne und kam mit einem linken Körperhaken durch, der Garbusov stoppte. Dann deckte ihn Pavlovic mit Schlägen ein, Garbusov ging zu Boden und wurde von Ringrichter Thomas Hackenberg ausgezählt. Sieger durch KO in Runde 1, nach 2:02 Minuten: Dejan Pavlovic.
Ebenfalls im Weltergewicht boxten Yaser Yüksel (3 Kämpfe, 3 Siege, 3 durch KO) und Lorans Elyas (4 Kämpfe, 4 Niederlagen, 4 durch KO) gegeneinander. Elyas startete stark. Er deckte Yüksel mit Schlägen ein. Dieser ließ sie einfach an seiner Deckung abtropfen. Am Ende zog Yüksel einen schönen rechten Cross zum Kopf durch, der Elyas erschütterte. In die zweiten Runde ging Yüksel zur Sache. Er boxte an, stellte Elyas durch eine linke Grade zum Kopf in einer neutralen Ecke und fällte ihn mit Körperhaken. Sieger durch KO in Runde 2 nach 1:09 Minuten: Yaser Yüksel.
Zum Schluss boxte der Hausherr selber. Sebastian Tlatlik (13 Kämpfe, 12 Siege, 11 durch KO, 1 Niederlage, 1 durch KO) boxte im Super Federgewicht gegen Marc Schulz (8 Kämpfe, 8 Niederlagen, 8 durch KO). Dies war des kürzeste Kampf des Morgens. Tlatlik machte mit Schulz, war er wollte. Er spielte mit ihm. Dann zog er einen schönen rechten Haken auf die kurze Rippe durch, die Schulz fällte. Sieger durch KO in Runde 1, nach 2:14 Minuten: Sebastian Tlatlik.
© Uwe Betker

Foto: Evgeniy Melzer vs. Lorans Elyas

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27. Januar 2017 at 23:59

Foto: Evgeniy Melzer vs. Lorans Elyas

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(C) Uwe Betker

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25. Januar 2017 at 23:59

Boxen statt Brunchen

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Samstags, am späten Vormittag oder am Mittag, ist die Zeit, zu sich junge, hübsche und schicke Hipster in einem chic gestylten Café treffen, um dort zusammen mit Freunden einen ausgiebigen Brunch zu sich zu nehmen. Am 22.10.2016 trafen sich andere zur gleichen Zeit in einem alten Industriegebäude in Essen, um Boxen zu sehen. Zu sehen gab es in der Boxing Industry sechs Profiboxkämpfe.
Als erstes stieg der Gastgeber Sebastian Tlatlik (12 Kämpfe, 11 Siege, 10 durch KO, 1 Niederlage, 1 durch KO) zu einer Super Federgewichtsbegegnung mit Evgenij Melzer (2 Kämpfe, 1 Sieg, 1 durch KO, 1 Niederlage, 1 durch KO) in den Ring. Der Kampf war technisch gut. Melzer boxte durch die Mitte und versuchte von Anfang an, Druck zu machen. Tlatlik boxte zunächst defensiv und punktete mit Kopf- und Körperhaken als Konter. Im zweiten Durchgang wurde Tlatlik aktiver. Er beherrschte die Ringmitte und trieb seinen Gegner vor sich her. Immer wieder brachte er Kombinationen zum Körper ins Ziel. Ende der Runde ging Melzer nach einer solchen zu Boden. In den folgenden Runden behinderte ihn starkes Nasenbluten. In dem folgenden Durchgang fing Tlatlik mit Melzer an zu spielen. Er pendelte dessen Schläge lässig aus. Einmal zwang er sein Gegenüber mit einer Rechten zum Körper und Ende der Runde mit einem Schlaghagel zu Boden. In der vierten der sechs angesetzten Runden kam das Ende für den tapferen Melzer. Erst brachte ihn ein linker und rechter Körperhaken, gefolgt von einem rechten Kopfhaken, zu Boden. Später streckte ihn ein Körper- und ein Kopfhaken erneut auf die Bretter und wurde vom GBA Ringrichter ausgezählt. Sieger durch KO in Runde 4 nach 2:54 Minuten: Sebastian Tlatlik.
Die folgenden Kämpfe waren alle kürzer, wobei der zweite der kürzeste war. Nach 35 Sekunden war bereits Schluss: Im Cruisergewicht trafen Rojhat Bilgetekin (11 Kämpfe, 7 Siege, 7 durch KO, 4 Niederlagen, 4 durch KO) und Pierre Kerstan (11 Kämpfe, 11 Niederlagen, 10 durch KO) aufeinander. Bereits die erste linke Grade zum Kopf von Kerstan kam durch und brachte ihn ins Stolpern. Bilgetekin setzte nach und kam mit einer Rechten zum Kopf durch, die Kerstan fällte. Der Ringrichter Thomas Hackenberg zählte bis zehn. Sieger durch KO in Runde 1, nach 35 Sekunden: Rojhat Bilgetekin.
Im Super Federgewicht boxten Sandro Lütke Bordewick (12 Kämpfe, 6 Siege, 5 durch KO, 6 Niederlagen, 5 durch KO) und Lorans Elyas (3 Kämpfe, 3 Niederlagen, 2 durch KO) gegeneinander. Elyas schlug viel, traf aber nur die kompakte Deckung von Lütke Bordewick. Dieser beschränkte sich auf Eins-Zwei-Kombinationen. Ende der Runde stellte Lütke Bordewick ihn dann an den Seilen und deckte ihn ein. Der Trainer von Elyas warf das Handtuch. Sieger durch TKO in Runde 1, nach 2:46 Minuten: Sandro Lütke Bordewick.
Der vierte Kampf war noch kürzer als der zweite. Es kämpften im Leichtgewicht Tom Tran (2 Kämpfe, 2 Siege, 1 durch KO) und Marc Schulz (5 Kämpfe, 5 Niederlagen, 5 durch KO) gegeneinander. Bereits die erste Aktion, viele harte Schläge, schickte Schulz in die Seile, durch die er fast durchgefallen wäre. Ringrichter Hackenberg brach den Kampf ab. Sieger durch TKO in Runde 1, nach 23 Sekunden: Tom Tran.
Im fünften Kampf boxten im Super Leichtgewicht Andreas Maier (4 Kämpfe, 4 Siege, 4 durch KO) und der Veranstalter Hani El-Jarie (9 Kämpfe, 2 Siege, 1 durch KO, 7 Niederlagen, 7 durch KO). Maier beherrschte den Kampf von der ersten Sekunde an. Er boxte beherrscht und abgeklärt. Er zeigte eine gute Führhand. Schon bei der ersten schnellen Kombination zum Kopf hatte El-Jarie genug. Er gab auf. Sieger durch TKO in Runde 1, nach 1:39 Minuten: Andreas Maier.
Den Hauptkampf des Abend bestritten dann Samy Raid Musa (10 Kämpfe, 10 Siege, 7 durch KO) und Alexander Garbusov im Super Mittelgewicht. Musa nutzte seinen Reichweitenvorteil. Er boxte schön lang und gerade. Bald schon hatte er seinen Gegner mit einer Linken zum Kopf und einer Rechten zum Körper erschüttert. Dann flog auch schon das Handtuch. Sieger durch TKO in Runde 1, nach 40 Sekunden: Samy Raid Musa.
Die Anzahl der Hipster unter den Zuschauern bei der Veranstaltung in der Boxing Industry in Essen, war überschaubar. Es gab keinen Brunch, dafür nur Boxen, was aber ungefähr so lange dauerte wie ein längeres verspätetes Frühstück. Kaffee gab es aber auch. Ich persönlich finde Boxen besser als Brunchen.
(C) Uwe Betker

Die zweite Profiboxveranstaltung im „Generation“ in Moers

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Der Veranstalter Hani ElJarie veranstaltete am 19.08.2016 zum zweiten Mal in der Diskothek Generation in Moers. Es gab 8 Profikämpfe zu sehen, von denen immerhin drei sehr sehenswert waren.
Der erste Kampf des Abends war kurz und seltsam. Im Cruisergewicht trafen Lars Kolecki (3 Kämpfe, 1 Sieg, 1 durch KO, 2 Niederlagen, 2 durch KO) und Robert Szalach (4 Kämpfe, 1 Sieg, 1 durch KO, 3 Niederlagen, 3 durch KO) aufeinander. Szalach ließ die linke Führhand lässig immer wieder fallen und versuchte, seinen Gegner mit von der Hüfte aus geschlagenen Führhänden und rechten Kopfhaken abzukontern. Kolecki versuchte, mit überfallartigen Angriffen, die in schneller Folge kamen, ans Ziel zu gelangen. Damit hatte er auch weitgehend Erfolg. Dreimal kam er mit seiner Rechten zum Kopf durch und es sah so aus, als hätte eine Szalach auch beeindruckt. Kolecki konnte aber seine Vorteile nicht nutzen. Zum Ende der Runde wurde Szalach stärker. Kolecki nahm Schlag um Schlag, der ihn erschütterte. Immer wieder drehte er sich ab. Dann hatte der GBA Ringrichter Kornelius Bernds genug gesehen und brach den ungleich gewordenen Kampf ab. Sieger durch TKO in Runde 1, nach 1 Minute 25: Robert Szalach, der den ersten Sieg seiner Profikarriere einfuhr.
Auch der folgende Kampf im Federgewicht zwischen Marc Schulz (3 Kämpfe, 3 Niederlagen, 3 durch KO) und Emre-Han Semiz (10 Kämpfe, 9 Niederlagen, 7 durch KO, 1 Sieg, 1 durch KO) endete überraschend. Schulz war der technisch bessere Boxer. Semiz boxte unorthodox und versuchte es eher mit linken und rechten Schwingern. Manche fanden sogar ihr Ziel. Dennoch sah alles danach aus, als würde Semiz seine zehnte Niederlage in Folge kassieren. Am Ende kam er dann wieder mit einer Aktion durch, wobei er aber wohl den Kehlkopf seines Gegners traf. Die Ecke von Schulz warf das Handtuch. Sieger durch TKO in Runde 1, nach 2 Minuten 59 Sekunden: Emre-Han Semiz.
Der dritte Kampf im Leichtgewicht zwischen Sergej Vib (13 Kämpfe, 6 Siege, 3 durch KO, 7 Niederlagen, 5 durch KO) und Lorans Elyas (2 Kämpfe, 2 Niederlagen, 1 durch KO) ging über die Distanz. Elyas wechselte immer wieder die Auslage und nahm zwischenzeitlich auch mal eine originelle Kampfstellung ein. In der ersten Runde konnte er sich aufgrund seines Reichweitenvorteils auch seinen Gegner vom Hals halten und punkten. Ab der zweiten Runde machte Vib dann mehr Druck und kam häufiger an Elyas ran. Der nahm immer wieder Treffer und versuchte durch Abdrehen, Faxenmachen und Weglaufen das Schlimmste zu verhindern. In der dritten Runde nahm Vib wieder Tempo raus. Er beschränkte sich darauf, seine Vorteile nicht zu verlieren. Am Ende der Runde musste er sogar eine Rechte zur Stirn nehmen, die Wirkung zeigte. Elyas sah seine Chance, stürmte auf Vib zu und fällte ihn mit einem unbeabsichtigten Kopfstoß. Der Rundengong ertönte, als Vib noch auf dem Boden kniete. Im letzten Durchgang passierte nicht mehr viel. Vib tat genug, um den Kampf zu bestimmen. Am Ende gab er noch mal Gas. Er versuchte noch zu einem KO Erfolg zu kommen, aber er schaffte es nicht. Einstimmiger Punktsieger: Sergej Vib.
Dann maßen die beiden Super Mittelgewichtler Dominik Tietz (9 Kämpfe, 6 Siege, 4 durch KO, 3 Niederlagen, 1 durch KO) und der Debütant Ivan Vib ihre Kräfte. Der Kampf war kurz und einseitig. Tietz verteilte gut. Am Ende der Runde wurde Vib durch eine Rechte zum Körper gefällt. Er kam zwar noch einmal hoch und wollte sich auch wieder zum Kampf stellen. Aber der Ringrichter Michael Erdinc nahm ihn aus dem Kampf. Sieger durch TKO in Runde 1, nach 2 Minuten 51 Sekunden: Dominik Tietz.
Im fünften Kampf des Abends traten im Mittelgewicht Dogan Kurnaz (6 Kämpfe, 2 Siege, 1 durch KO, 4 Niederlagen, 3 durch KO) und Alexander Mai gegeneinander an. Die erste Runde gehörte Mai. Er bestimmte das Kampfgeschehen, ohne aber entscheidende Akzente setzen zu können. Kurnaz beschränkte sich auf gelegentliche Konter. Mit Beginn der zweiten Runde übernahm dann Kurnaz das Kommando. Obwohl kleiner, machte er mehr und zwang Mai immer wieder Schlabtäusche auf. In der dritten Runde erhöhte Kurnaz weiter den Druck. Immer wieder ging er mit der Linken zum Körper, was Mai augenscheinlich nicht mochte, aber auch kein Rezept dagegen fand. Zum Ende pumpte er hart. Mit dem Gong zur vierten Runde gab Mai auf. Sieger durch TKO in Runde 4, nach 1 Sekunde: Dogan Kurnaz.
Danach trat das neue Schwergewichtstalent Patrick Korte (6 Kämpfe, 6 Siege, 5 durch KO) an. Er bekam es mit Ismael Altintas (28 Kämpfe, 3 Siege, 2 durch KO, 21 Niederlagen, 8 durch KO, 4 Unentschieden) zu tun. Korte startete mit einem unglaublichen Tempo. Drei Minuten lang schlug er ohne Pause auf Altintas ein. Auch vom Rufen seines Trainers Sebastian Tlatlik ließ er sich nicht davon abhalten. Dieser schob sich hinter seiner Doppeldeckung verschanzt stoisch die ganze Zeit an Korte ran. Ich habe keinen einzigen Schlag von ihm gesehen. Aber er überraschte Korte, der es gewohnt ist, dass seine Gegner in der ersten Runde unter seinen Schlägen zusammenbrechen.
Zu Beginn der zweiten Runde änderte Altintas seine Taktik. Er fing nämlich an zurückzuschlagen, was lauten Szenenapplaus auslöste. Der Kampf wurde dann auch munterer. Korte deckte sein Gegenüber immer noch ein, reduzierte aber seine Schlagfrequenz. Altintas schob sich an seinen Gegner heran und versuchte zu kontern. Die vierte Runde war die beste und interessanteste, denn in ihr war zu sehen, was aus Patrick Korte werden kann, wenn er denn mal auf seinen Trainer hört und boxt. Korte arbeitete schön mit seiner steifen Führhand und zog bei Gelegenheit die Rechte nach. Er verteilte gut und hatte den Kampf vollkommen unter Kontrolle. Sieger durch einstimmigen Punktentscheid: Patrick Korte.
Ein paar Worte zu beiden Boxern. Altintas ist ein Prüfstein für jeden Schwergewichtler. Er lässt seine Gegner gerne schlecht aussehen und er kann unglaublich einstecken – so viel, dass man sich als Zuschauer schon Sogen macht. Aus Korte kann noch etwas werden. Er hat die physischen Voraussetzungen eines guten Schwergewichtlers. Er ist groß und explosiv. Die Frage ist nur, ob er seine Emotionen unter Kontrolle bekommen kann und auf seinen Trainer hört.
Auch die Leichtgewichtshoffnung Marek Jedrzejewski (10 Kämpfe, 10 Siege, 9 durch KO) wurde geprüft. Er bekam es mit Bakhtiyar Isgandarzada (20 Kämpfe, 11 Siege, 4 durch KO, 9 Niederlagen, 5 durch KO) zu tun. Der Kampf der Beiden war ein Leckerbissen für Freunde der Boxtechnik, wobei immer noch genug Schlagkraft im Spiel war, so dass auch ein KO möglich war. Acht Runden lang war Boxen, Fintieren und harte und intensive Schlagabtausche zu sehen. Jedrzejewski gewann für mich bis auf die erste alle Runden. Er hatte bei den Schlagabtauschen immer eine Hand mehr im Ziel und seine Deckung war sehr gut. Einstimmiger Punktsieger: Marek Jedrzejewski.
Hauptkampf des Abends war die auf sechs Runden angesetzte Begegnung im Mittelgewicht zwischen Sahan Aybay (3 Kämpfe, 3 Siege, 1 durch KO) und Marco Martini (10 Kämpfe, 8 Siege, 3 durch KO, 2 Niederlagen). Es war das Aufeinandertreffen von zwei Rechtsausleger. In gewissem Sinne war dieser Kampf das Gegenteil von des vorangegangenen. Es war nämlich eine hart umkämpfte Ringschlacht. Aybay konnte nur selten seinen Reichweitenvorteil nutzen und seinen Jab etablieren. Martini trug ihm immer wieder den Kampf an. Er konnte jedoch nicht so am Körper von Aybay explodieren, dass er hiermit den Kampf für sich hätte entscheiden können. So gab es viele harte Schlagabtäusche. Am Ende stand ein einstimmiger, für mich recht knapper, Punktsieg für Sahan Aybay.
Die Diskothek Generation in Moers scheint sich als Austragungsort für Profiboxveranstaltungen etabliert zu haben. Am 09. September findet die nächste statt.
© Uwe Betker